Am Anfang einer belastbaren CNC-Kalkulation stehen vollständige und eindeutig zugeordnete Bauteildaten. CNC Kalkulator führt deshalb die CAD-Datei im vorhandenen Format mit der technischen Zeichnung zusammen. Das 3D- oder 2D-Modell liefert die Geometrie; die Zeichnung ergänzt die Angaben, die für Fertigung und Preis entscheidend sind – etwa Werkstoff, Toleranzen, Passungen, Gewinde und Oberflächen.
Beim Import werden Dateityp, Einheit und Modellstruktur geprüft. Erkannte Informationen bleiben mit ihrer Quelle verbunden. Weichen Modell und Zeichnung voneinander ab oder lässt sich eine Angabe nicht sicher zuordnen, wird sie zur Prüfung markiert. Ihre Arbeitsvorbereitung erkennt damit früh, welche Informationen belastbar sind und wo eine Rückfrage nötig ist.
Unterstützt werden alle gängigen neutralen 3D-Formate wie STEP, IGES, Parasolid, ACIS und JT sowie native Dateien aus SolidWorks, Inventor, CATIA, Siemens NX, Creo, Solid Edge und Fusion 360. Auch 2D-CAD und Zeichnungen als DXF, DWG, DWF, PDF oder Bilddatei sowie Netzformate wie STL, OBJ, 3MF und PLY können demselben Vorgang zugeordnet werden. Ein vorgeschriebener STEP-Export ist nicht erforderlich.
So entsteht aus verstreuten Dateien ein sauberer Ausgangsstand für Fertigungsstrategie, Bearbeitungszeit und Kosten. Niemand muss Angaben mehrfach übertragen, und kritische Annahmen verschwinden nicht in persönlichen Notizen. Ist eine seltene CAD-Endung nicht ausdrücklich aufgeführt, kann auch sie eingereicht werden; der Import macht transparent, welche Geometrie-, Einheiten- und Strukturinformationen tatsächlich enthalten sind.