Lochkreis berechnen und G-Code erzeugen
Lochkreis-Koordinaten für beliebigen Mittelpunkt, Durchmesser, Lochzahl, Startwinkel und Drehrichtung berechnen – mit kopierbarem G81-G-Code-Beispiel.
Der Rechner verteilt die Bohrungen gleichmäßig auf dem Kreis, zeigt jede XY-Koordinate und erzeugt daraus ein einfaches G81-Programm. Sicherheits- und Steuerungsparameter bleiben sichtbar und müssen vor dem Einsatz geprüft werden.
Die verwendeten Formeln
Δα = 360° ÷ zWinkelabstand
Gleichmäßiger Abstand aus der Anzahl z der Bohrungen.
Xi = X0 + R × cos(αi)X-Koordinate
Kreismittelpunkt X0 plus horizontaler Radiusanteil.
Yi = Y0 + R × sin(αi)Y-Koordinate
Kreismittelpunkt Y0 plus vertikaler Radiusanteil.
αi = α0 ± i × ΔαBohrfolge
Startwinkel α0 und gewählte Drehrichtung legen die Reihenfolge fest.
Sechs Bohrungen auf Ø 80 mm um X0/Y0 = 0
Startwinkel 0°, gegen den Uhrzeigersinn, R-Ebene 2 mm, Bohrtiefe −12 mm.
- Radius = 80 ÷ 240 mm
- Winkelabstand = 360 ÷ 660°
- Bohrung 1 bei 0°X 40,000 / Y 0,000
- Bohrung 2 bei 60°X 20,000 / Y 34,641
- Bohrung 4 bei 180°X −40,000 / Y 0,000
ErgebnisDer Rechner listet alle Koordinaten und erzeugt ein kopierbares G81-Programmbeispiel.
Vor der realen Bearbeitung muss das Programm mit der konkreten Steuerung, dem Postprozessor und der Aufspannung simuliert und freigegeben werden.
Generierter Code braucht immer eine reale Freigabe
Das Beispiel macht Geometrie und Reihenfolge schnell nutzbar. Es kennt jedoch weder Ihre Steuerung noch Werkzeuglänge, Kollisionsraum, Einheiten, Spannmittel oder betrieblichen Freigabeprozess.
Wie berechnet man die Koordinaten eines Lochkreises?
Für jedes Loch gilt X = X0 + R × cos(α) und Y = Y0 + R × sin(α). Der Winkelabstand ist 360° geteilt durch die Lochzahl. Startwinkel und Drehrichtung bestimmen die Reihenfolge.
Welchen G-Code erzeugt der Rechner?
Der Rechner erzeugt ein einfaches ISO-Beispiel mit Absolutmaß, XY-Ebene, Werkstücknullpunkt G54 und Bohrzyklus G81. Steuerung, Postprozessor, Einheiten, Werkzeugdaten und Sicherheitslogik können davon abweichen.
Wozu dient die R-Ebene?
R ist die Rückzugsebene des Bohrzyklus. Sie muss sicher über Werkstück, Spannmitteln und Störkonturen liegen, ohne unnötig große Leerwege zu erzeugen.
Kann ich den Code direkt auf die Maschine laden?
Nein. Prüfen und simulieren Sie den Code zuerst in der vorgesehenen Steuerung oder CAM-Umgebung. Nullpunkt, Ebene, Einheiten, Werkzeug, Drehzahl, Vorschub, Tiefe, Vorzeichen und Rückzug müssen zur realen Maschine passen.
Wie ändere ich die Reihenfolge der Bohrungen?
Über Startwinkel und Drehrichtung. Gegen den Uhrzeigersinn erhöht der Rechner den Winkel, im Uhrzeigersinn wird er je Bohrung verringert.
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Aus einem Rechenwert wird noch kein Angebot.
Der Rechner zeigt den Rechenweg für „Lochkreis berechnen und G-Code erzeugen“. In der Kalkulation kommen Geometrie, Zeichnungsanforderungen, Maschinenprofil und betriebliche Kostensätze hinzu – mit sichtbaren Annahmen statt einer einzelnen Zahl.